Freitag, 11. Oktober 2019

Der Bau läuft langsam an

Langsam aber sicher merkt man, dass Bewegung in unser Bauvorhaben kommt.


Mehrsparteneinführung

Am Tag nach dem Bauanlaufgespräch flatterte vom Sekretariat der Bauleitung eine E-Mail ins Haus, dass wir bald ein Paket mit den Sachen für die Mehrsparteneinführung nach Hause geliefert bekommen. Dieses war bereits im Bauanlaufgespräch angekündigt worden. Wir hätten jedoch nicht gedacht, dass wir dieses mehrere Wochen zwischenlagern sollen. Egal, Hauptsache es geht vorwärts. :-)


Elektroinstallateur

Heute bekamen wir dann von einem Elektroinstallateur Bescheid, dass er von Virtus beauftragt wurde. Über die Freude, dass der Bauleiter aktiv ist und die einzelnen Firmen beauftragt, legte sich dann ein bitterer Nachgeschmack.


Im Begrüßungsschreiben des Unternehmens befand sich auf der letzten Seite gleich ein Formular zur Beauftragung der Koordinierung und Abstimmung mit dem Netzbetreiber. Hierfür werden rund 175 € fällig. Nach Sichtung unseres Vertrages mit Virtus mussten wir feststellen, dass hierzu nichts geschrieben stand. Ergo: Wir müssen das zahlen.


Ärgerlich, wenn man bedenkt dass man eine sechsstellige Summe für ein Haus bezahlen muss, inkl. Elektroinstallation, diese jedoch nicht den Einbau eines Zählers umfasst. Auf dieses Detail haben wir nicht geachtet und angenommen, dass es inklusive ist.


Am Ende ist diese nicht kalkulierte Position wieder der fehlenden Baunebenkostenaufstellung geschuldet, die wir damals nicht vom Virtus Vertrieb erhalten haben. Zum Glück ein kleiner Betrag.

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Freud und Leid liegen dicht beeinander

Bauanlaufgespräch

Gestern fand endlich das lang ersehnte Bauanlaufgespräch statt. Im Vorwege rief mich der Geschäftsführer Herr Eltner an, um den Termin abzustimmen und eine Details zu erläutern. Ein sehr positives Gespräch, in dem ich ein sehr gutes Gefühl für die weitere Bauphase bekam.


Wir trafen uns gestern Vormittag direkt am Grundstück. Herr Eltner hatte den Bauleiter Herrn Woelk und den Tiefbauer Herrn Junge mitgebracht. Nach einer kurzen Vorstellung kamen wir gleich auf das Grundstück und die Tiefbauarbeiten zu sprechen. Der Tiefbauer kontrollierte einmal die Höhen des Grundstückes und anschließend wurde über die Auswirkungen des Bodengutachtens gesprochen, die bei mir die Laune trübten. Hierzu separat mehr.


Anschließend fuhren wir in den Ortskern zum Café Elend - der Name ist nicht ausgedacht oder direkt vom Interior abgeleitet. Im Café wurden einige Merkblätter (Ausführung der Sohlbänke, Einstellung von Fenstern, etc.) durchgesprochen und das Protokoll zum Bauanlaufgespräch durchgegangen.


Am Ende des Gespräches hatte ich ein sehr gutes Gefühl. Herr Eltner erscheint mir äußerst kompetent und unser Bauleiter Herr Woelk machte ebenfalls einen positiven Eindruck, auch wenn Herr Eltner deutlich mehr Redezeit hatte. Der Bauleiter scheint die Position bei Virtus erst seit kurzem innezuhaben und verstärkt nun das Virtus-Team und hat langjährige Bauerfahrungen. Durch den frischen Einstieg im Unternehmen hat er zum Glück - noch - wenige Baustellen.


Baustart ist noch für diesen Monat geplant. Die Fenster werden jetzt schon bestellt und der Verblender wurde ebenfalls schon für Dezember reserviert. Am Ende des Gespräches haben wir schon unseren Bauschlüssel von Virtus erhalten, sodass wir ins Haus können, wenn die Fenster und Türen eingebaut wurden. Wir freuen uns!
Bauschlüssel erhalten




Auswirkungen des Bodengutachtens

Der Baugrund im Baugebiet hat im wesentlichen den Aufbau, dass an der Oberfläche eine Schicht Mutterboden ist. Darunter eine lehmige Schicht und hierunter dann Kies/Sand. Die lehmhaltige Schicht führt dazu, dass das Wasser nur extrem schlecht versickert.


Das Haus ist aktuell höhenmäßig so geplant, dass es ein wenig tiefer als die Straße liegt. Das birgt die Gefahr, dass in Verbund mit dem Bodenaufbau später das Wasser an der Abdichtung ansteht. Um dieses zu vermeiden haben wir schlussendlich nur zwei Möglichkeiten:
  1. Verlegen einer Drainage
  2. Austausch der lehmhaltigen Schicht gegen Sand
Wenn der Tiefbauer die Drainage fachgerecht nach der DIN 4095 ausführt explodieren die Kosten ~10.000 € wurden als Richtwert genannt. Erfolgt ein Austausch des Bodens, gehen die Kosten noch weiter in die Höhe.


Eine weiße Sohle macht in unserem Fall keinen Sinn. Diese führt lediglich dazu, dass das Wasser nicht durch die Sohle kommt. Ein drückendes Wasser von unten haben wir nicht.


Schlussendlich werden wir in den sauren Apfel beißen müssen und eine Drainage verlegen. Hier sind wir gerade in der Überlegung, ob wir diese in Eigenleistung ausführen und die Entwässerung über eine Rigole ausführen, die wir selbst installieren können. Der Tiefbauer würde dann - je nach Angebotshöhe - den Anschluss des Schmutzwassers vornehmen.

Dienstag, 1. Oktober 2019

Termin für das Bauanlaufgespräch erhalten

Wir haben endlich einen Termin für das Bauanlaufgespräch bekommen.


Nachdem ich am Morgen eine E-Mail mit ein paar Fragen an Virtus geschickt hatte, klingelte ein paar Minuten später das Handy. Am anderen Ende war einer der Geschäftsführer, der für den 08.10.2019 nun das Bauanlaufgespräch angesetzt hat. Bei dem Termin werden wir uns vor Ort treffen und er wird einen Bauleiter und gleich einen Tiefbauer mitbringen, sodass wir zunächst das Grundstück begutachten und uns danach in einem Café oder ähnliches der weiteren Planung widmen.


In dem Telefonat wurde gleich auf den aktuellen Sachverhalt bzgl. des Oberflächenwassers und der benötigten Drainage eingegangen, sodass man hier gleich vorab abgeholt wurde, dass noch weitere Kosten zu erwarten sind. Diese hatten wir zum Glück schon auf dem Zettel. :-)


Wir freuen uns auf den Termin und hoffen, dass wir noch zügig im Herbst den Rohbau beginnen. Idealerweise kann dann der Rohbau während der Frostphasen aufgrund der trockenen Luft schon ein wenig trocknen. Vorausgesetzt das Dach ist dann schon drauf.

Freitag, 27. September 2019

Geplante Eigenleistungen

Bei dem Notartermin wurden wir gestern gefragt, welche Eigenleistungen wir stemmen wollen. Hieraufhin habe ich schon mal angefangen die Eigenleistungen aufzulisten um sie nach Erhalt des Bauzeitenplanes einzuplanen.


  1. Schmutz- und Regenwasseranschluss (Bauphase)
  2. Die Hausanschlüsse sind nicht in dem Leistungsumfang unseres Bauunternehmens enthalten. Je nach Angebot werden wir überlegen, ob wir lediglich den Versickerungsschacht von einem Tiefbauer setzen lassen und den Rest (Regenwasserleitung, Schmutzwasserleitungen, Drainage) selbst verlegen.
  3. Elektroinstallation in der Garage (Bauphase)
  4. Wir haben aus dem ersten Vertragsstand das Garagentor aus dem Leistungsumfang von Virtus herausgelöst. Hier hatten wir gesehen, dass wir die Hälfte des Geldes einsparen können, wenn wir es selbst einbauen bzw. untervergeben.
  5. Garagentor (Bauphase)
  6. Wie oben dargestellt, werden wir -je nach Angebot- das Garagentor selbst einbauen.
  7. Beleuchtung der Treppe (Bauphase)
  8. Wir hatten bei Virtus Spots für die Treppe angefragt. Nachdem wir von dem Angebot "nicht angetan" waren, habe ich mich entschieden selbst Spots in die Wand einzulassen.
  9. LED-Einbauspots (Bauphase)
  10. Für den oberen Flur, HWR, Badezimmer und Gäste-Badezimmer werden wir dieses mal Einbauspots vorsehen. Hierfür werden wir die Decke entsprechend abhängen müssen.
  11. Maler- / Tapezierarbeiten (Bauphase)
  12. Die Maler- und Tapezierarbeiten sind leider nicht im Leistungsumfang enthalten. Typisch für Fertighäuser.
  13. Fliesenspiegel in der Küche (Bauphase)
  14. Auch dieses Mal werde ich den Fliesenspiegel in der Küche wieder selbst fliesen. Mittlerweile hat man(n) ja ein wenig Erfahrung gesammelt. :-)
  15. Fußböden außer Fliesen (Bauphase)
  16. In Bornhöved werden wir wieder Parkett verlegen. Aktuell sind wir noch in der Findungsphase, ob wir dieses schwimmend verlegen oder verkleben. Bei einem Verkleben hätte man in 10-15 Jahren einen erheblichen Mehraufwand. Dafür jedoch weniger Geräusche beim Laufen und ggf. eine bessere Wärmeleitung für die Fußbodenheizung.
  17. Hausautomation (Einzugsphase)
  18. Nachdem wir im neuen Haus viel mehr Jalousien haben werden, wird auch wieder eine Hausautomation vorgesehen. Preislicher Favorit ist Homematic, technischer Favorit KNX. Mal sehen, wohin die Reise geht, wenn wir mit dem Elektroinstallateur gesprochen haben.
  19. Gartenhaus (nach Einzug)
  20. Wir hatten in den letzten Jahren in Schacht-Audorf öfter Probleme mit Kondenswasser in den Gartenhäusern und auch die Dachausführung mit Dachpappe ist nicht von Dauer. Aus diesen Gründen wird aktuell ein Gartenhaus in Holzständerbauweise angepeilt, das dann selbst konstruiert und gebaut wird. Dieses jedoch nach Einzug.
  21. Eingangspodeste (nach Einzug)
  22. In der ersten Einzugsphase werden wieder Paletten herhalten müssen. Nach Einzug werden dann die notwendigen Eingangspodeste erstellt. Es sei denn, dass Virtus das Haus zu weit in den Boden setzt. In diesem Fall hätten wir dann einen barrierefreien Eingang. Hintergrund ist die Erhöhung der Straße um ca. 20 cm, wenn sie denn irgendwann einmal fertiggestellt wird. Hierdurch werden wir vorraussichtlich auf dem Straßenniveau landen.
  23. Pflasterarbeiten (nach Einzug)
  24. Nachdem die Straße fertiggestellt ist, werden wir wieder die Auffahrt und Gehwege selbst pflastern. Das Material inklusive Rüttelplatte ist bereits ausgeguckt.
  25. Dachbodenausbau (nach Einzug)
  26. Wenn die oberen Punkte abgearbeitet sind, werden wir den Dachboden noch dämmen, eine Dampfbremse anbringen und zu zwei weiteren Zimmern ausbauen. Dem eigentlichen Hauptgrund für den Neubau.

Donnerstag, 26. September 2019

Notartermin für den Hausverkauf

Notartermin

Heute stand unser Notartermin für den Hausverkauf an.

Nachdem die Kinder auf der Hinfahrt geschlafen hatten, saßen sie noch schlaftrunken beim Notar mit am Tisch. Wir hatten dadurch anfangs die Hoffnung, dass der Notar zügig die 12 Seiten Vertrag vorliest und wir damit schnell den "offiziellen" Teil beenden können, bevor die Kiddies wieder fit sind und die Kanzlei zerlegen. :-)

Der Notar nahm sich jedoch ordentlich Zeit und erklärte gefühlt jeden Paragraphen, was an und für sich auch super ist, nicht jedoch, wenn man nur darauf wartet, dass die Kinder ungeduldig werden. Der Sohnemann wurde provisorisch mit seiner Tonie-Box und Kopfhörern versorgt und die Lütte durfte ein paar Kekse essen, bevor sie dann doch mobil wurde. Alles in allem haben sie es super mitgemacht und der Notar konnte weitestgehend in Ruhe vorlesen. Wir waren trotzdem fix und fertig am Ende. :-D

Wir freuen uns, dass unser Haus und die Nachbarschaft nun nette Nachfolger bekommen. Am Ende ging unsere Hoffnung auf, dass wir das Haus nach Sympathie verkaufen können.

Zwischenstand bei Virtus

Da noch eine Rückmeldung von Virtus bezüglich des Bezirksschornsteinfegers offen war, hatte ich noch einmal nachgefragt. Zuvor hatte Virtus gesagt, dass wir die Unterlagen erhalten würden. Nun gab es heute die Info, dass das der Heizungsbauer direkt mit dem Bezirksschornsteinfeger klärt und wir uns um nichts kümmern brauchen. 

In der nächsten Woche läuft die Frist für die Ausführungsplanung ab. Hierzu gab es ebenfalls eine Info. So soll sich unser Bauleiter nächste Woche hierzu melden und den Termin für das Bauanlaufgespräch bekannt geben.

Dienstag, 24. September 2019

Wir warten..

Wie bereits vermutet wurden wir nicht im positiven Sinne überrascht und warten weiterhin auf Informationen von Virtus Massivhaus. In der nächsten Woche muss dann das Bauanlaufgespräch stattfinden. Bisher haben wir jedoch keine Information wer unser Bauleiter ist, welche Firmen beteiligt sein werden und wie der Bauzeitenplan aussieht. Wir hoffen, dass die zuletzt gute Kommunikation weitergeführt wird und wir nicht wieder ein Déjà-vu erleben.

Es gab lediglich einen Rückläufer vom Bezirksschornsteinfeger, der fehlende Informationen zur Gasheizung bemängelte. Hieraufhin habe ich die Unterlagen von unserem jetzigen Haus einmal gesichtet. Dort wurde seinerzeit von Heinz von Heiden alles angegeben. Bspw. wie die Abgasführung ausgelegt ist etc.. Dieses fehlte tatsächlich komplett in den Unterlagen von Virtus.

Virtus musste hierfür nun wieder den Heizungsbauer anschreiben, eine Info für uns steht "natürlich" noch aus und man wollte sich bei uns melden..

Donnerstag, 29. August 2019

Resümee der Planungsphase


Resümee der Planungsphase

Nachdem wir nun offiziell die Baugenehmigung haben, können wir ein Resümee der "Planungsphase" mit Virtus Massivhaus ziehen.
  1. Phase - Vor Vertrag
  2. Die Kommunikation mit dem Vertriebler von Virtus lief völlig problemlos und hier hätte man eine 1 mit Sternchen vergeben können. Auf jegliche Anfrage wurde innerhalb kürzester Zeit geantwortet und eine Preistransparenz für jeden Zusatz gegeben, die im individuellen Leistungsverzeichnis aufgelistet wurden. Soweit so gut, wenn nicht die Probleme nach Vertragsschluss aufgetreten wären.
  3. Phase - Detaillierung der Planung
  4. Nach dem der Vertrag geschlossen wurde, haben wir noch einige Änderungen vorgenommen, die im Rahmen eines ersten Änderungsangebotes auch bepreist wurden. Das Verfahren entspricht dem gängigen Standard, wie man es aus Großprojekten der Industrie kennt. Hierbei kam es jedoch leider zu der Situation, dass beispielsweise unsere Galerie völlig unerwartet im Änderungsangebot mit einer mittleren 4-stelligen Summe auftauchte, obwohl diese bereits vor dem Vertragsschluss schon mit besprochen wurde und somit im Vertrag inkludiert sein muss. Bei ein paar weiteren Punkten (Klinker, Fuge, Walmdachblende) tauchte weiterer Diskussionsbedarf auf, da diese Punkte für mich nicht nachvollziehbar waren. Schlussendlich kam es zu einem persönlichen Gespräch mit einem Geschäftsführer und dem Angebot der Vertragsauflösung, nachdem Virtus den Blog und unseren Unmut gelesen hatte. Das Angebot der Vertragsauflösung haben wir jedoch abgelehnt. Nachdem wir diese Punkte geklärt hatten, läuft die Kommunikation wieder hervorragend und wir machen nun große Schritte in Richtung der Bauphase.
  • Einhaltung der Termine
  • Virtus gibt bei Vertragsschluss einen "Leitfaden" für die Bearbeitungszeiten heraus, aus dem hervorgeht, wie lange welche Schritte in der Planung circa benötigen werden. Anhand unseres Zeitplanes ist ersichtlich, dass Virtus in der Regel die maximalen Bearbeitungszeiten ausreizt. Wenn wir den aktuellen Projektverzug anschauen, der durch die Punkte von Virtus kommt, liegen wir 2,5 Wochen hinten. Für mich ein noch guter Wert. Es wäre hervorragend, wenn wir in der Bauphase lediglich 2 Wochen Verzug hätten. Hier wird man sehen, wie gut die Planung und die Bauleitung aufgehen.  Am Ende sind wir durch das beschleunigte Bauverfahren und der extrem kurzen Bearbeitungszeit des Bauamtes wieder im grünen Bereich des "Leitfadens". Dieser hatte jedoch auch eine maximale Bearbeitungszeit des Bauamtes von bis zu 3 Monaten anstatt 4 Wochen eingeplant. Schauen wir mal, wann unsere Bauarbeiten nun starten.

Weitere Neuigkeiten

Eigentümer

Es ist vollbracht. Nach einer gefühlt elendig langen Zeit wurde im Grundbuchamt endlich unser Grundbuch bearbeitet und wir dürfen uns nun als Eigentümer des Grundstückes bezeichnen.

Im Vorwege hatte ich im Amtsgericht Segeberg hierzu angerufen. Die nette Dame am Telefon schilderte die Situation so, dass sie leider nur ein Grundstück zur Zeit im Baugebiet bearbeiten können, da jedes Grundstück einzeln aus dem "großen" Grundbuch herausgelöst werden muss. Kommt es zu einer Rückfrage bei / durch einen Notar, muss das gesamte Baugebiet warten, bis die Klärung dann erfolgt ist.

Für uns heißt das nun, dass wir endlich Geld bei der Bank abfordern können, da diese nun die notwendige Sicherheit durch den Grundbucheintrag hat. Schlussendlich hätte ansonsten der Bau auf den Eintrag warten müssen, da auch irgendwann sonst einmal das Eigenkapital zur Neige gehen würde. :-)

Ausführungsplanung

Wir haben gestern parallel das Schreiben von Virtus erhalten, dass sie nun die Ausführungsplanung beginnen. Es werden die benötigten Materialien etc. ermittelt und die Werkverträge mit den Unterauftragnehmern geschlossen. In 4-6 Wochen werden wir dann unser Bauanlaufgespräch mit dem Bauleiter haben. Nach den bisherigen Erfahrungen kratzt Virtus immer an der maximalen Grenze, von daher rechnen wir nicht damit, dass dieses schon in 4 Wochen sein wird. Wir lassen uns überraschen. :-) Aktuell hoffen wir, dass dann der Bau zügig startet und wir vor dem Einbruch des Winters schon mal das Dach drauf haben werden.

Dienstag, 27. August 2019

Bauantrag genehmigt

Baugenehmigung erhalten

Letzte Woche erhielten wir noch eine positive Nachricht: Der Bauantrag ist genehmigt.

Hausverkauf

Mit den Käufern sollten soweit alle Punkte geklärt sein, sodass wir hier für uns schon einen Haken hinter gesetzt haben. Im September geht es dann zum Notar um die Unterschriften unter den Kaufvertrag zu setzen. ☺️

Montag, 19. August 2019

Hausverkauf beendet :-)

Gestern hatten wir die ersten drei Besichtigungen, startend ab 15:00 Uhr. Im Stundentakt hatten wir zwei Familien und ein Paar eingeladen unser Haus zu besichtigen.


Die erste Familie machte sofort einen sehr netten Eindruck und die 13 Monate alte Tochter fühlte sich augenscheinlich pudelwohl. Nach gut 50 Minuten waren wir mit dem Rundgang durch und es stand bereits die zweite Familie startbereit.


Nach kurzer Frage des Mannes, ob ich eine kurze Pause bräuchte, verneinte ich und wir begannen von vorn. Es fielen sofort die unterschiedlichen Blickwinkel auf die Immobilie auf. Während die erste Familie begeistert war und sagte, dass sie ja ohne zu streichen einziehen könnten, moserte die Frau der zweiten Familie los. Beispielsweise war ihr die Bodeneinschubtreppe zum Dachboden zu schmal. Dem Mann schien es auch bereits ein wenig unangenehm zu werden und er fragte seine Frau, wie oft sie denn auf den Boden gehen würde. Schließlich mache er dieses nur. Für ihn sei es eine stinknormale Treppe. Wohlgemerkt eine Standardtreppe.. Dieses war nur ein Punkt von vielen, die auch oft  mit dem Verhalten der Frau zu tun hatten.


Während wir uns das gebotene Schauspiel vergnügt ansahen, wie die Frau zum zweiten Mal demonstrativ auf den Dachboden kletterte, war für uns klar: Die werden es nicht. Es sei denn, es interessiert sich niemand anderes mehr.


Diese Familie schaffte es dann auch, dass wir sie nach 90 Minuten gefühlt herausbitten mussten. Das nächste Paar wartete schon mittlerweile 20 Minuten vor der Tür, was uns leicht unangenehm war.


Damit startete die letzte Führung durch das Haus. Witzigerweise stammt der Mann ebenfalls aus Heide, sodass man gleich viele Gemeinsamkeiten fand. Schlussendlich zeigte sich auch, dass die Vorstellungen mit unseren übereinstimmen und wir bekamen heute morgen bereits die Zusage, dass sie gerne das Haus hätten. Am Ende war es schön zu sehen, dass das Paar sich in kurzer Zeit einen guten Überblick verschafft hat und auch detaillierte Fragen stellte.


Wir haben nun allen Interessenten Bescheid gegeben, dass die Immobilie reserviert ist. Irrwitziger Weise versuchten es noch drei Paare mit einem höheren Kaufpreis die Immobilie zu ergattern, ohne dass sie diese besichtigt haben. Da wir mit dem Pärchen ein gutes Bauchgefühl haben und sie auch gut in die Nachbarschaft passen werden, lassen wir diese Anfragen jedoch unbeantwortet.

Freitag, 16. August 2019

Hausverkauf gestartet

Vorbereitung

Nach der Abgabe des Bauantrages haben wir nun den Verkaufsprozess des aktuellen Hauses angestoßen. In den vergangenen Woche haben wir bereits das Haus fotografiert und schlussendlich ein umfassendes Exposé erstellt. Anschließend haben wir am Dienstag die wesentlichen Daten und ein paar wenige Fotografien online gestellt.




Schlussendlich haben wir jetzt einen "Testballon" steigen lassen, um zu schauen, ob das Haus genügend Interesse hervorruft und der Preis akzeptabel ist. Wir haben es erst einmal bewusst nicht bei den gängigen Portalen wie Immoscout inseriert. Hier hätten wir für die Testphase 200 € zahlen müssen. Käme keine Resonanz auf oder ein potenzieller Käufer springt ab, wäre es Lehrgeld gewesen.


Entgegen der ersten Intention haben wir uns entschieden, den Verkauf in Eigenregie anzugehen und uns das Stille-Post-Verfahren zu ersparen. Ein Makler hätte natürlich den Vorteil, dass er mit uns einmal gesammelt Informationen abspricht und dann die Kommunikation mit jedem Interessenten übernimmt. Dieses erfolgt nun erstmal abends von uns. Die Besichtigung an sich hätten wir eh nur in unserem Beisein machen lassen. Sollte uns das irgendwann zu viel werden, könnte man darüber noch einmal nachdenken. Aktuell ist die Planung des Neubaus durch und der Bau nicht gestartet. Somit haben wir ein wenig Zeit hierfür.


Resümee nach zwei Tagen 



Die Resonanz ist nach zwei Tagen erstaunlich groß. Die Interessentenanzahl ist mittlerweile 2-stellig und wir haben am Wochenende schon die ersten 6 Besichtigungen. Hiernach legen wir eine kurze Pause bis eine zweite Welle durch das Haus geführt wird. Der Großteil sind Familien, die aus Kiel kommen.

Wie man sieht, haben wir uns für's Netz auf 2 Innenraumfotos beschränkt und sonst nur Außenfotos eingestellt. Im Exposé sind dann fast alle Zimmer enthalten. Diese sollten für ein Interesse am Exposé jedoch ausreichend sein.

Wir sind schon einmal gespannt, wie die Besichtigungen am Sonntag verlaufen und hiernach die Resonanz ist. Nach den ersten beiden Tagen könnte man schon die Hoffnung bekommen, dass wir bereits mit dem Testballon erfolg haben werden.


Wie man sieht, hat sich von der Außenansicht des Neubaus nicht so viel geändert. :-)

Süd/West-Ansicht

 
Haus in der Totalen


Süd/Ost-Ansicht

Eine Hälfte des Gartens, hier im Osten

Wohnzimmerbereich

Esszimmerbereich

Dienstag, 13. August 2019

Bauantrag

Auswirkungen des Bodengutachtens

Dienstag, den 06.08.2019 erhielten wir von Virtus ein Schreiben bezüglich des Bodengutachtens. Erwartungsgemäß müssten wir etwas gegen das stauende Wasser machen. Das Schreiben beinhaltete eine sehr gute Übersicht, über die Möglichkeiten.
  1. Aufschütten - Die einfachste Variante. Es müsste lediglich mehr Sand/Kies eingebracht werden, sodass die Sohle mindestens einen halben Meter über dem Bemessungswasserstand liegt.
  2. Drainen - Mittels einer Drainage wird sichergestellt, dass die Sohle trocken liegt.
  3. Weiße Sohle - Die teuerste Variante
In dem Schreiben wurde uns angeboten, dass wir aussuchen können, welche Umsetzung wir gerne hätten.


Nachdem jedoch angekündigt war, dass der Bauantrag so gut wie fertig ist, war ich ein wenig irritiert. Die Variante 1 würde zwangsläufig dazu führen, dass die Zeichnungen und Höhenangaben im nun fertiggestellten Bauantrag hinfällig wären. Hinzu kommt der Umstand, dass wir bereits durch die reine Gebäudehöhe bereits 8,875 m von den erlaubten 9 m ausreizen. Somit hatten wir nicht mehr viel Reserve.


Auf Nachfrage bei Virtus setzte sich der Zeichner prompt mit dem Architekten in Verbindung und es stellte sich heraus, dass ein Aufschütten nicht mehr möglich ist. Wir hätten nur noch 5 mm Luft nach oben.


Dementsprechend verfahren wir nun mit einer Drainage.

Bauantrag

Am letzten Mittwoch (07.08.2019) war es endlich soweit. Es klingelte das Telefon und von Virtus bekamen wir grünes Licht, dass wir den Bauantrag abholen können. Da es schon kurz vor Geschäftsschluss war, setzte ich mich sofort ins Auto.


Abends wurden dann die Unterlagen gesichtet. Ein paar kleinere Fehler in den Zeichnungen entdeckt, die jedoch kaum der Rede wert sind. 92 Unterschriften später war der Bauantrag bereit zur Abgabe.


Am nächsten Tag habe ich den Antrag direkt im Amt in Trappenkamp abgegeben. Bei der Abgabe haben die Sachbearbeiter noch einmal die Unterschriften kontrolliert. Fehlt eine, kommt der Antrag ansonsten zurück. Am nächsten Tag sollte der Bürgermeister im Haus sein, sodass der Antrag hiernach direkt zum Kreis gesendet werden kann.

Einhaltung der EnEV-Absprache

Wir haben bei Virtus ein "KfW60" Haus geordert. Heißt, dass am Ende der Jahresprimärenergiebedarfes Qp und der Transmissionswärmeverlust Ht um mindestens 10% im Vergleich zum Referenzgebäude unterschritten wird. Wir haben dieses mit in den Vertrag aufnehmen lassen, damit wir bei der IBSH das IB.SH Immo Effizienzhaus Programm annehmen können.


Eigentlich hätte ich erwartet, dass wir hierzu als Nachweis den Energieausweis des Hauses im Rahmen des Bauantrages übermittelt bekommen. Auf Nachfrage bekamen wir die Info, dass wir diesen mit der Ausführungsplanung erhalten, also gefühlt kurz vor Baubeginn.


Wir hoffen nun, dass der Vertragspunkt eingehalten wird und nicht am Ende im schlimmsten Fall die Dämmung etc. getauscht werden muss, die bereits im Bauantrag angegeben wurde.

Montag, 5. August 2019

Kurztrip nach Bornhöved

Grundstück

Am Sonntag haben wir nach drei Monaten mal wieder die Kinder eingepackt und sind zu unserem Grundstück gefahren. Zwischenzeitlich war ich nur einmal kurz dort, um den Grenztermin wahrzunehmen, ansonsten liegt das Grundstück bis jetzt brach.


Auf dem Grundstück sieht man aktuell das Haus und die Garage grob abgesteckt. Hier hat der Geologe bei den einzelnen Pfosten die Bodenproben genommen. Wie auf den Bildern zu erkennen steht derzeit aufgrund des lehmigen Bodens ein wenig Wasser auf dem Grundstück. Dieses wird sich mit dem Beginn der Bauarbeiten dann langsam ändern.


Bei der Gelegenheit haben wir gestern unser Grundstück abgesteckt, sodass hoffentlich keine LKWs mehr über die Ecken fahren und dort den Boden unnötig verdichten. Mal sehen, wie lange die Pfosten in der Erde bzw. dem Kies von der Baustraße schlussendlich halten. Am Ende wurde dann deutlich, dass man in den letzten 5 Jahren ordentlich aus der Übung gekommen ist. Der 750 g schwere Hammer hat dann doch ein wenig Muskelkater erzeugt. Nun heißt es trainieren für die Bauphase. :-D






Probestelle für das Bodengutachten
Haus wurde für das Bodengutachten abgesteckt



Umgebung

Zwischendurch waren wir noch am Badesee zum Picknicken. Hier konnten sich die Kinder dann auch ein wenig auf dem Spielplatz auspowern und die Seilbahn wurde von unserem "großen" ausgiebig getestet.


Badesee von Bornhöved


Seilbahn auf dem Spielplatz wird ausgiebig getestet

Donnerstag, 1. August 2019

Bodengutachten ist fertig

Bodengutachten

Gestern ist endlich das Bodengutachten, das wir über Virtus beauftragt hatten, inklusive der Versickerungsberechnung eingetroffen.

Wir hatten bereits von der LGSH vor dem Kauf einen Untersuchungsbericht für das gesamte Grundstück erhalten. In diesem wurde vereinzelt im gesamten Baugebiet untersucht, nicht jedoch auf unserem Grundstück. Hierdurch hatten wir schon einmal erste Indizien zur Kostenabschätzung der Erdarbeiten.

Für die Auslegung des Fundamentes wird an jeder Hausecke und in der Mitte jeweils eine Rammkernsondierbohrung vorgenommen. Zusätzlich noch eine weitere an der Stelle, an der die Versickerung erfolgen soll.
Lage der Untersuchungspunkte

Die Ergebnisse entsprechen unseren Erwartungen aus dem Bericht der Landesgesellschaft. Am Ende ist tatsächlich sogar noch ein bisschen weniger Mutterboden abzutragen.
Ergebnisse der Untersuchung

Für die Versickerung wurde ebenfalls die Bohrung durchgeführt mit ähnlichem Ergebnis. Auf dem Grundstück ist im Schnitt 40 cm Mutterboden mit darunterliegender Geschiebelehmschicht anzutreffen.
Versickerungsergebnis

Der Bodenaufbau ist für den späteren Garten nahezu ideal. Die Geschiebelehmschicht ist nur schwach bis sehr schwach durchlässig. Aktuell zeigt sich dieses durch einen kleinen "See" auf dem Grundstück nach stärkeren Regenfällen. Wenn wir das Grundstück erst einmal angelegt haben (Kuhlen beseitigt, Rasen gesät, etc.) führt die Lehmschicht dazu, dass die Pflanzen nach dem Wässern nicht direkt wieder trocken liegen und wir im Sommer weniger beregnen müssen.

Zum Vergleich:
Der Sand unter der Lehmschicht hat einen Durchlässigkeitsbeiwert von 2,7 x 10-4.
Der Geschiebelehm selbst hat einen Durchlässigkeitsbeiwert bis zu1 x 10-9.

Heißt, dass das Wasser im Sand bis zu 270.000-mal schneller versickert, als durch den Geschiebelehm. Durch die Lehmschicht darüber kann es somit zu lokal aufstauendem Oberflächenwasser kommen.

Versickerung

Für die Versickerung bedeutet dieses, dass die Versickerung durch die Sandschicht erfolgen kann. Hierzu kann ein Sickerschacht verwendet werden, der durch den Geschiebelehm in die Sandschicht reicht.

Derzeit bin ich noch am Überlegen, ob wir vor dem Sickerschacht noch eine Zisterne mit einplanen oder nicht. Falls sich dieses rechnen sollte, könnte man auf diese Weise das Regenwasser für die Gartenbewässerung sinnvoll nutzen und das Speichervolumen für Starkregen noch deutlich erhöhen. Wer weiß, wie sich der Klimawandel hier in Zukunft bemerkbar macht.

Aufbau des Sickerschachtes

Fazit

Unsere Annahmen wurden durch das Bodengutachten bestätigt. Schlussendlich heißt es jetzt "warten". Virtus hat nun somit die fehlenden Unterlagen für den Bauantrag zusammen und muss noch einmal die Zeichnungen entsprechend überarbeiten. Der Bauantrag sollte dann Anfang nächster Woche endlich zur Abgabe bereit sein.

Donnerstag, 25. Juli 2019

Warten auf den Bauantrag

Unterlagen verzögern sich

Anfang der Woche haben wir von Virtus Bescheid bekommen, dass aktuell noch das Boden- und Versickerungsgutachten vom Geologen fehlen. Virtus hat dort noch einmal nachgehakt und bereits angekündigt, dass erst Anfang nächster Woche der Bauantrag fertiggestellt werden kann. Ohne die Gutachten würde der Bauantrag ansonsten direkt abgelehnt werden. Ärgerlich, dass diese Verzögerung auftritt, jedoch positiv, dass Virtus hier gleich transparent kommuniziert.


Gartenplanung

Die Grundstücksplanung schreitet ein wenig voran, zumindest rein qualitativ. Die weitere Feinplanung kann erst erfolgen, wenn die Grundzüge des Hauses stehen, sodass dann ersichtlich wird, welche Materialien in welcher Menge benötigt werden.
Aktualisierte Gartenplanung
Es steht zumindest schon einmal fest, dass ich dieses Mal keinen Bausatz für das Gartenhaus kaufen werde, sondern das Gartenhaus in Holzrahmenbauweise erstellen möchte. Bei den beiden Bausätzen, die wir aktuell in Schacht-Audorf haben, waren wir schlussendlich von der Qualität ein wenig enttäuscht. Hauptgrund ist jedoch, dass wir bei unserem Neubau keine Teile mehr streichen wollen und somit auf eine Kunststofffassade oder Cedral zurückgreifen werden.

Dienstag, 23. Juli 2019

Start der Grundstücks-/Gartenplanung

So langsam aber sicher beginnt die weitere Planung des Grundstückes und des Gartens.


Ich habe zunächst einmal das Grundstück "digitalisiert", sodass man munter die einzelnen Elemente verschieben und zeichnen kann. Haus und Garage sind natürlich fix.


Bei unserem Grundstück muss bedacht werden, dass im Bereich der Kreuzung ein kleines Sichtdreieck von ca. 1 m Breite nicht höher als 80 cm bebaut oder bepflanzt werden darf. Hieran grenzend habe ich zunächst das zukünftige Gartenhaus platziert. Auf diese Weise haben wir dort dauerhaften Sichtschutz und langfristig wird das Grundstück uneinsehbar.


Um das Grundstück ringsherum werden wir wieder unsere bereits bewährte Thuja-Hecke pflanzen.  Vor dem Haus haben wir dieses Mal mehr Platz um größere Blumen und Büsche anzulegen. Im Garten werden wir nun Wassersteckdosen und Versenkregner einbauen, sodass man sich das Herumrennen mit dem Wasserschlauch und Rasensprenger sparen kann. Vielleicht bekommen wir ja noch einmal so einen Sommer wie 2018..


Positiver Nebeneffekt: Es kann nun auch mit dem Elektriker und Sanitärunternehmen frühzeitig besprochen werden, wo Außenwasserhähne und Steckdosen hinkommen.


In der nächsten Zeit wird noch mal ein Augenmerk auf die Terrasse und die Wege gelegt.




Erster Grundstücksentwurf

Donnerstag, 18. Juli 2019

Ankündigung der Bauantragsunterlagen

Bauantrag

Heute haben wir von Virtus mal wieder eine Zwischenmeldung erhalten. Es wurde angekündigt, dass die Bauantragsunterlagen im Laufe der nächsten Woche fertig gestellt werden.

Nachdem unser Bauvertrag anfangs bei der Post verschwunden ist und wir seit diesem Zeitpunkt die Dokumente per Mail angefordert haben, wurde uns angeboten, dass wir den Bauantrag abholen können oder er uns per Post zugestellt wird. Ich denke, dass wir diesen einfach kurz abholen und dann direkt zum Bauamt bringen werden.

Bauaktivitäten im Himmelsblick

Bei uns steigt somit die Vorfreude auf den Baubeginn und dieser wird langsam aber sicher absehbar. Die ersten Nachbarn haben in Bornhöved schon mit dem Bau begonnen. Schlussendlich wäre es natürlich auch nicht von Nachteil, wenn der Großteil des Hochbaus im Baugebiet abgeschlossen wäre, wenn wir nächstes Jahr einziehen - spart eine Menge Lärm. :-)

Elektroinstallation

Hiervon losgelöst sitze ich aktuell an der Planung der Elektroinstallation. Im Bauvertrag ist wie bei allen anderen Bauunternehmen eine Standardkonfiguration der Elektroausstattung enthalten. Diese ist bei Virtus zwar vergleichsweise nicht schlecht gewesen, aber Steckdosen etc. kann man nie genug haben.

Zusätzlich plane ich ein Basis-Netzwerk für das Haus, sodass wir in jedem Zimmer zumindest eine Netzwerkdose haben und alles über ein Patch-Panel im HWR zusammenläuft. Am Ende wird es wahrscheinlich auf Netzwerkkabel in Leerrohren hinauslaufen, sodass in weiter Zukunft die Kabel einmal getauscht werden können, wenn der aktuelle Standard nicht mehr State-of-the-art ist.

Sonntag, 14. Juli 2019

Endlich "Besitzer" des Grundstückes

Fehlende Auflassungsvormerkung

Bei unserem Notartermin zum Kauf des Grundstückes sind wir leider erst darüber gestolpert, dass die Landesgesellschaft keiner Auflassungsvormerkung zustimmt. Dieses bedeutet, dass bis zur Eintragung ins Grundbuch für die Bank keine Sicherheit vorliegt. Bis dieses erfolgt ist werden wir erst einmal weiter mit Eigenkapital überbrücken.

Besitzer des Grundstückes

Diese Woche haben wir von der Landesgesellschaft Post bekommen. Durch die zügige Kaufpreiszahlung sind wir bereits vor dem ursprünglichen Stichtag der Übergabe (morgen) die formellen Besitzer des Grundstückes.

Leider dauert der Status "Eigentümer" noch ein wenig an. Solange, bis wir im Grundbuch eingetragen sind. Wir hatten nun den Kaufpreis und sämtliche bisherigen Nebenkosten bereits aus dem Eigenkapital gezahlt. Es steht bei uns nun noch zusätzlich die erste größere Rate an Virtus an, sobald die Bauunterlagen für das Bauamt erstellt sind.

Grunderwerbssteuer

Schlussendlich haben wir einen Tag später gleich den Brief vom Finanzamt bekommen, sodass wir die Grunderwerbssteuer auch gleich überwiesen haben. Eine Voraussetzung, damit die Unbedenklichkeitsbescheinigung zur Grundschuldeintragung ausgestellt werden kann und der Notar die Eintragung vornehmen kann.

Mittwoch, 26. Juni 2019

Hausautomation - erste Planung

Hausautomation - Ja oder Nein?

Für mich ein klares "Ja"!

Für unser aktuelles Haus in Schacht-Audorf haben wir uns anfangs nicht mit dem Thema Hausautomation beschäftigt. Hier haben wir (nur) fünf elektrische Rollladen an den Terrassentüren. Anfangs musste man zu jedem einzelnen Fenster laufen und den Rollladen hoch-/runter fahren. Nach ein paar Wochen ging mir dieses auf den Zeiger und ich habe ein wenig recherchiert. Eine zentrale Steuerung, wie bei mir in der Industrie mit einer Beckhoff-, Wago- oder Siemensautomation war natürlich nicht mehr möglich.

Homematic

Hierdurch bin ich zu den Homematic Produkten von EQ3 / ELV gekommen. Man konnte durch minimalsten Aufwand die Unterputzschalter gegen Homematic-Schalter austauschen. Diese, gepaart mit der Homematic Zentrale CCU2, ermöglichen dann zwei Dinge:
  1. Dezentrale Steuerung 
    • Die "normale" Steuerung des Rollladen direkt am Fenster bleibt erhalten.
    • Der Rollladen kann durch Tippen komplett hoch- / runtergefahren werden. Zwischenzeitliches Stoppen ist ebenfalls möglich.
    • Der Rollladen kann durch gedrückhalten solange verfahren werden, bis man an der gewünschten Position loslässt.
  2. Zentrale Steuerung
    • Der ausgetauschte Schalter kann mittels Funksignalen von der Zentrale gesteuert und überwacht werden.
    • Hierdurch sind Automatisierungen möglich
      • Zu bestimmte Uhrzeit
      • Zum Sonnenaufgang und Sonnenuntergang
      • Sonstige freie Programmierungen
    • Die Hausautomation kann über das Internet gesteuert und überwacht werden. Einbindungen von Apps möglich.
    • Daten können aufgezeichnet werden.
Unsere Hausautomation in Schacht-Audorf umfasst nicht nur die Rollladensteuerung. Es sind über die Zeit

  • Heizkörperthermostate
  • Wandthermostate mit Feuchtigkeitsmessung
  • Lichtschalter
  • Dimmer
  • Tür- und Fensterkontakte
  • Bewegungsmelder
  • Rauchmelder 
hinzugekommen. Nachdem die originale Zentrale (CCU2) ein wenig schwächer auf der Brust war, habe ich einen Raspberry Pi programmiert und mittels Antenne kompatibel zu den Homematic Komponenten gemacht. Hierdurch haben wir den Vorteil, dass wir nicht nur Homematic Komponenten einbinden können, sondern eigentlich alles. Auf diese Weise habe ich unsere Lüftungsanlage ebenfalls mit eingebunden. Diese Flexibilität möchte ich mir nur ungerne nehmen lassen.

KNX

In den letzten Monaten habe ich mich verstärkt mit KNX beschäftigt. KNX ist DER Standard in der Hausautomation. Etliche Hersteller bieten ein riesiges Sortiment für den Standard an. Im Rahmen eines Neubaus setzt gefühlt jeder auf den KNX Standard. Es gibt stylische Schalter, die mit schicken programmierbaren Glasoberflächen arbeiten und zuverlässige, ausgereifte Aktoren.

Anders als Homematic sitzen die Aktoren hierbei im Verteilerkasten / Zählerschrank. Dieses hat den Nachteil, dass bspw. zu jedem Rollladen ein eigenes Kabel gezogen werden muss und somit der Verkabelungsaufwand deutlich ansteigt und der Verteilerkasten entsprechend groß wird. Für die Rollladen kann man dann einen Rollladenaktor einsetzen, der bspw. 8 Rollladen steuert. Geht diese eine Komponente kaputt, kann man die angeschlossenen Rollladen nicht mehr fahren. Dieses kommt aufgrund der MTBF Zahlen zugegeben selten vor, im Falle von Ausfällen bei Lichtern kann dieses sehr nervig sein. 

Rein von den Kosten für die Aktoren spart man weder bei KNX noch bei Homematic viel. Bei der Verkabelung etc. allerdings deutlich bei Homematic. 

Was werden wir einsetzen?

Aus ingenieurtechnischer Sicht würde ich prompt zu KNX tendieren. Offener Standard, an denen sich etliche Hersteller beteiligen, fördert eine lange Verfügbarkeit der Komponenten. Am Ende müssten wir für KNX jedoch ca. 10.000 € mehr auf den Tisch legen als für Homematic.

Diesen Aufpreis könnte ich gegenüber der Frau des Hauses jedoch nicht wirtschaftlich rechtfertigen. Unsere Komponenten laufen bereits seit 6 Jahren fehlerfrei. Es lassen sich genauso wie bei KNX Szenensteuerungen programmieren und nach den letzten Monaten habe ich die Erfahrung gesammelt, dass ich mit dem Homematic-System flexibler bin. Es lässt sich eigener Code programmieren und es können so auch Drittanbieter über proprietäre Protokolle eingebunden werden. Dieses konnte ich bei KNX nicht in Erfahrung bringen.

Für den Standardanwender dürfte sicherlich eine KNX-Installation vom Elektrounternehmen die zuverlässigere Wahl sein. Durch mein Studium der Automationstechnik gönne ich mir den Spaß und werde die Zentrale selbst programmieren.

Sonntag, 23. Juni 2019

Zweiten Entwurf von Virtus erhalten

Am Freitag war es soweit - wir haben den zweiten Entwurf von Virtus erhalten.

Die Dokumente (Lageplan, Grundrisse, Ansichten) waren zwar nicht fehlerfrei, konnten jedoch von mir heute mit Korrekturen freigegeben werden. Hierzu habe ich das PDF genommen und so bearbeitet, dass alle Angaben und Maße passen und den Vertragsstand abbilden. Dieses ist für uns dann so ausreichend, damit Virtus nun mit der Erstellung der Bauantragsunterlagen beginnen kann. Schlussendlich soll diese Runde nur der Abstimmung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer dienen und nun keine Abgabereife der Unterlagen für das Bauamt aufweisen. Für das Bauamt können dann noch immer "perfekte" Unterlagen erzeugt werden.

Ansichten

Anbei die Ansichten unseres neuen Hauses:
Frontansicht von der Straße aus dem Norden

Ansicht vom Nachbargrundstück aus dem Osten

Ansicht aus dem Süden - vom Garten / Wendehammer

Ansicht vom Westen - der Seitenstraße

Auswahl an Zusatzausstattung

In den Ansichten sind bereits ein paar Details bzw. Zusatzwünsche zu dem Einfamilienhaus 190 (Link) von Virtus ersichtlich.

Wir haben uns

  • zwei Kapitänsgiebel 
  • mehr Fenster
  • Sprossen
  • Stichbogen
  • Dreiecksfenster im Giebel
  • andere Außenmaße (10 m x 11,30 m)
  • Giebelzierband im Frontgiebel
gewünscht. Insbesondere durch die größere Giebelbreite wird unser Haus deutlich höher als das Haus in Schacht-Audorf und wir reizen fast den B-Plan aus. Hierdurch erhalten wir eine lichte Höhe auf dem Dachboden von ca. 2,6 m. Dieses war uns neben den grundsätzlichen ca. 190 qm und Garage ein wichtiges Anliegen, dass wir diesen noch ausbauen können und besser nutzen können. Aktuell haben wir in Schacht-Audorf lediglich ca. 1,8 m und der Dachboden ist für mich nicht - ungebückt -begehbar.

In der letzten Runde der Planungsphase haben wir uns noch entschieden weitere Eigenleistungen als das übliche Parkettverlegen und Tapezieren vorzunehmen. Nachdem wir uns mit Badewannen beschäftigt haben, wollten wir gerne eine freistehende im oberen Bad haben. Diese werden wir nun selbst "auf das Abflussrohr stellen" und auch die Waschbecken / Waschtische selbst installieren. Ich werde ebenfalls die Elektroinstallation in der Garage und den Einbau des Garagentores vornehmen. Dieses sind gute Punkte, an denen ich Virtus nicht ins Gewerk pfuschen werde, sodass man selbst im Fall der Fälle den Bau nicht aufhält.

Nun ist - vorerst - die akribische Planungsphase vorbei, bis es an die Auswahl der Fliesen und Sanitärobjekte losgeht. Hier haben wir zum Glück die Möglichkeit die Objekte günstig über einen Großhändler zu beziehen.

Dienstag, 18. Juni 2019

Überarbeiteter Entwurf für diese Woche angekündigt

Nächster Entwurf von Virtus

Die Kommunikation mit Virtus läuft wieder wie erhofft.

Am Freitag flatterte eine Mail von unserem Planer herein. Es wurde für diese Woche die Überarbeitung des Entwurfes angekündigt und es gab noch ein paar Rückfragen. Alles in allem gehe ich davon aus, dass wir diesen Entwurf so freigeben können.

Verblenderauswahl

Für uns ist die Auswahl nun getroffen. Wir werden nun den Olfry 1707 Antik nehmen. Nachdem wir nun seit Monaten immer wieder an Häusern in unserer Nachbarschaft mit diesem Klinker vorbeigelaufen sind, sind wir nach wie vor von ihm begeistert.
Olfry 1707 Antik

Mittwoch, 12. Juni 2019

Die Qual der Wahl




Gestern kam schon das neue Änderungsangebot von Virtus entsprechend der Absprachen und aktuell warten wir auf die Überarbeitung des ersten Entwurfes, sodass wir die Zeichnungen dann hoffentlich freigeben können. Hiernach startet Virtus dann mit der Erstellung der Bauantragsunterlagen.

Aktuell haben wir für uns noch die Qual der Wahl in Bezug auf den Verblender. Eigentlich hatten wir uns anfangs ziemlich zügig auf den Olfry 1707 Antik eingeschossen. Wie es dann immer so ist, trifft man dann natürlich einen Verblender der nicht mit dem Standard abgedeckt werden kann und bedingt durch das große Haus und Garage fast 4.000 € Aufpreis kostet. 
Bildergebnis für olfry 1707 antik
Olfry 1707 Antik

Auf der Internetseite von Aggerbau aus unserer Region kann man Häuser sehen, unter Angabe der Verblender und Fugenfarbe. Hier kam dann der Röben Formback in die weitere Auswahl - dieser wäre inklusive. So haben wir den Olfry erst einmal herausgenommen.
Bildergebnis für röben formback buntgeflammt
Röben Formback
Gestern sind wir mal wieder durch verschiedene Baugebiete gefahren um neue Impressionen zu sammeln. So auch durch Nübbel. Neben dem Haus meines Arbeitskollegen (Marvin - schönen Gruß) entdeckte Kerstin für sich dann noch einen weiteren Kandidaten. Wir hatten Glück und der Bauherr war gerade im Haus, sodass ich einmal nachfragen konnte. Hierdurch haben wir aktuell noch den Kashtan von Wienerberger im Rennen, der ebenfalls im Virtus-Standard enthalten wäre.
Bildergebnis für wienerberger kashtan
Wienerberger Kashtan

Aktuell tendieren wir zu dem Kashtan von Wienerberger. Über den Röben kann man beispielsweise in einem Blog ein paar unschönere Sachen nachlesen (https://hausbaufischerbau.blogspot.com/2014/09/roben-formback-hellrot-bunt-klinker.html). Hierzu muss man wieder sagen, dass im Netz mehr negative Sachen als positive Sachen gepostet werden. Von der Sichtweise ist ein negativer Beitrag nicht das Ausschlusskriterium. Der Olfry punktet im Vergleich durch eine zusätzliche Imprägnierung, die ein Ausblühen verhindert. Hier ist nur die Frage, wie viel einem dieses Wert ist.


Sonntag, 9. Juni 2019

Es geht sehr positiv voran :-)

Bei dem aktuellen Wetter haben wir ziemlich gute Laune. Dieses hat Gründe:

  1. Ich habe nun viereinhalb Wochen frei - Elternzeit
  2. Wir haben am Freitag unseren Notartermin gehabt. Das Grundstück ist nun - nach unserer Überweisung - unseres!
  3. Die ersten Nachbarn wurden bei dem Grenztermin kennengelernt.
  4. Unsere "Irritationen" gegenüber Virtus haben sich aktuell gelöst.
In den letzten Wochen hatten wir uns an einigen Dingen massiv gestört und ich hatte dieses im persönlichen Gespräch und hier kundgetan. Nachdem die Geschäftsführung von Virtus dieses mitbekommen hatte, hätten Sie uns kostenlos aus dem Vertrag entlassen. Ein feiner Zug, wenn man bedenkt, wie weit die Planung bereits fortgeschritten ist. Dieses hatten wir nicht erwartet und es stärkt unser Vertrauen wieder, sodass wir das Projekt "Neubau" weiter mit Virtus fokussieren. Im gleichem Atemzug erschien es mir unpassend, die letzten Posts online zu lassen. Aus diesem Grund habe ich den Blog ein wenig aufgeräumt. Wir freuen uns nun bald in die Bauphase zu kommen.

Grenztermin

Am letzten Mittwoch habe ich mich auf der Arbeit für zwei Stunden ausgeklinkt und bin nach Bornhöved gefahren. Es stand der Grenztermin an.



Bei der Ankunft wartete schon die Mitarbeiterin der LGSH mit dem Vermesser Herrn Radeleff vor Ort. Beide empfingen mich sehr nett. Nachdem unser zukünftiger - direkter - Nachbar eingetroffen war, wurden die beiden Grenzsteine begutachtet, die unsere Grundstücke aufteilen. Wichtiger als die Lage die Steine war der erste - sehr positive - Eindruck. Es scheint so, als dass ein sehr nettes Paar unserer Generation nebenan baut. Dieses im wahrsten Sinne. Die Firma Stollhaus konnte bereits mit den Arbeiten beginnen und das Schnurgerüst erstellen.

Während der Begehung des Grundstückes fiel zum ersten Mal auf, dass wir bereits einen alten Kirschbaum bei uns auf dem Grundstück stehen haben. Dieser steht zum Glück in einer Ecke, sodass wir ihn erhalten können. Anbei ein paar Eindrücke von Mittwoch:

Abwasserschacht

Grenzpunkt

Unser Gundstück

Nachbararbeiten

Panorama vom Grundstück

Blick aus dem Wendehammer hinter unserem Grundstück

und seitlicher Blick

Kirschbaum

seitlicher Blick auf das Grundstück

Glasfaseranschluss von der Telekom und zusätzlich von der deutschen Glasfaser

hintere Grenze am Wendehammer

unser erster Baum in Bornhöved



Montag, 3. Juni 2019

Wo Licht ist, ist auch Schatten..

.. und je später am Abend, desto größer die Schatten.


Anders gesprochen, je weiter das Projekt ist, desto schmerzhafter die anfänglichen Fehler. In diesem Fall liegen wir mit den Baukosten mittlerweile über den veranschlagten Kosten.

Letzte Woche erhielt ich einen Anruf von Herrn Homp, einem der drei Geschäftsführer von Virtus. Nachdem ich in die Kommunikation per E-Mail alle Geschäftsführer eingebunden hatte, kam Bewegung in die für uns unbefriedigende Situation. Im Telefonat hatte ich darum gebeten, dass wir uns einmal persönlich an einen Tisch setzen. Anschließend habe ich eine Agenda und Termine vorgeschlagen.

Positiv war, dass Herr Homp direkt den Terminvorschlag für heute angenommen hat, sodass wir nicht noch mehr Zeit verlieren. Das war das Positive vom heutigen Tag.

Heute saßen mir der Planer, der Kalkulator und Herr Homp aus der Geschäftsführung am Tisch gegenüber.

Galerie

Wir starteten mit der Agenda und kamen als erstes zur Galerie. Herr Homp führte auf, dass diese zu Mehrkosten bzgl. der Statik, Galeriegeländer und Einrüstung während der Bauzeit führt.

Bauherr: "Wie kommen denn Mehrkosten für das Geländer zustande?"
Bauunternehmer: "Es muss ja oben ein Geländer langgehen."
Bauherr: "Ohne Galerie wird ebenfalls ein Geländer an der Treppenöffnung entlang geführt."

Blättern des Planers in den Kataloggrundrissen. Korrekt. Kein Punkt der Mehrkosten verursachen darf.

Bauherr: "Das Geländer sieht bei der Galerie sogar kürzer aus, als ohne Galerie. Da könnte man ja sogar eine Gutschrift erwarten."

Ich habe hiernach noch mehrfach darauf hingewiesen, dass die Galerie bereits so besprochen war und nun nicht zu Mehrkosten führen darf. Herr Homp wies mich darauf hin, dass es extra im Vertrag hätte aufgenommen werden müssen. Es würde nun nicht drin stehen.

Antwort: "Woher soll ich als Kunde wissen, was als Mehrkosten bei Ihnen auftaucht, wenn Sie es nicht in den Vertrag aufnehmen? Die Galerie ist bei den Veluxfenstern im Bauvertrag mit erwähnt."

Schlussendlich bekam ich das Gefühl, dass das gesprochene Wort nichts zählt und wir im Zweifelsfall nun ALLES schriftlich festhalten müssen. Schlussendlich wurde die Galerie nun für 1.000 € statt der 4.500 € angeboten. Im Fall der Beauftragung der Garage entfällt dieser Mehrforderung. Nichtsdestotrotz noch immer 1.000 € zu viel, für einen Fehler..

Abmaße

Der Punkt konnte von Virtus erklärt werden. In dem ersten Entwurf war die Galerie nicht korrekt gem. DIN mit aufgenommen. Hierdurch hätten wir 5 qm mehr Wohnfläche als vorgesehen. Gegen den Einwurf "kleiner" Münzen kann dieses nachgeholt werden. Soweit in Ordnung und natürlich nachvollziehbar.

Garage

Ich habe Virtus angeboten, dass sie die Garage bauen dürften, wenn wir die 5 qm Wohnfläche und die Galerie nun kostenneutral bekommen. Angesichts der Farce mit der Galerie ein aus meiner Sicht lukratives Angebot, zumal die Garage wohl noch immer eine "ausreichende" Wertschöpfung bieten dürfte. Zumindest ließ sich Herr Homp zu der Aussage hinreißen, dass wir die freie Wahl zwischen EPDM Folie und Bitumendach hätten.

Erdarbeiten

Virtus hat nun für morgen eine Abschätzung der Erdarbeiten angekündigt. Auch erst nach dem ich sie selbst mehrfach darauf hingewiesen habe, dass diese Abschätzung für sie keine rechtliche Bindung verursacht, da ich die Vorgaben gemacht habe. Schlussendlich hat hier das persönliche Gespräch zumindest diesen Vorgang beschleunigt. Normalerweise sollte diese Abschätzung ja schon vor einem Vertragsschluss kommen.

Zitat des Tages von Herrn Homp

"Bei Bauherren die einen pingeligen Baugutachter beauftragt haben, arbeiten wir auch pingeliger." 

In den Kontext wieder eingebracht: Es ging darum, dass die Bauzeitgarantie von Virtus nicht bei einem Wetter von unter 5°C gilt. Hier "pausiert" diese. Hier gibt es dann beispielsweise auch Baugutachter, die Arbeiten (bspw. Mauern) bei unter 5 °C als nicht fachgerecht betrachten, da die Kleber etc. dann nicht verarbeitet werden dürfen. Dieses sei jedoch schon bei bspw. 3 °C möglich, wodurch dann Zeit gespart werden könnte. 

Fazit

Mit großen Erwartungen und entsprechend vorbereitet bin ich in das Meeting gegangen. Im Handwerk merkt man dann zügig, wann einem ein vermeintliches "Schnäppchen" vorgesetzt wird, dann noch mit dem Kommentar verziert wird, "dass die spontanen Käufe die besten sind".


Ein fader Beigeschmack bleibt, da wir noch immer für die Versäumnisse von Virtus zahlen sollen. Wir warten zunächst einmal die Abschätzung der Erdarbeiten ab.

Samstag, 25. Mai 2019

Neue Dokumente von Virtus erhalten - oder- Schrecken ohne Ende!

Fassungslosigkeit macht sich seit gestern bei uns breit, aber fangen wir erst einmal von vorne an.

Thema 1 - Änderungsangebot:
Um eine Basis für die Angebotserstellung der über 30 angefragten Bauunternehmen habe ich damals den Grundriss erstellt, der ebenfalls im Post vom 10.02.2019 zu sehen ist. Alle Bauunternehmen die ein Angebot abgegeben haben, haben die Abweichungen vom "Kataloghaus" aufgeführt und mittels Mehrkosten im Angebot bepreist. So fern es natürlich Mehrkosten waren. So weit so gut.

Wir hatten bereits zur Erstellung des Angebotes aus dem der Vertrag geworden ist, die Galerie im oberen Flur berücksichtigt.

Im Verkaufsgespräch hatte ich noch ketzerisch gefragt:
"Wie viel Gutschrift erhalten wir eigentlich durch die Galerie? Sie sparen hier ja ordentlich Beton.."

Der Vertrieblier antwortete hierauf verwirrt lachend:
"Da kann ich Ihnen leider nichts gutschreiben."

Keine weitere Diskussion und das Haus wurde um die Galerie herum geplant, da diese uns sehr wichtig war. Details wurden besprochen, wie man am besten das vorgesehene Veluxfenster reinigen könnte, etc..

Im Planungsgespräch fragte der Bautechniker noch nach der Galerie, da er irritiert war, dass diese nicht weiter im Vertrag erwähnt wurde. Hierauf wurde auch dann nicht weiter eingegangen, sondern das Haus fröhlich weiter geplant.

Nachdem wir nun das gesamte Haus fertig geplant hatten, flatterte gestern erwartete Änderungsangebot erhalten. Hier finden sich eine Reihe von Mehrleistungen, die ich im Planungsgespräch angefragt habe. Bspw. Verblender, Fugenfarbe, Treppenpfosten, Giebelzierbänder und und und.

Ein Punkt hat uns nun so richtig sauer gefahren. Es taucht plötzlich eine "geöffnete Geschossdecke" mit einem Posten von 4.500 € auf. Um es anders zu sagen: Ich sitze stundenlang im Vertriebsgespräch, wir reden mehrfach über dieses zentrale Element und es wird nicht als "Mehrleistung" im Vertrag aufgeführt. Nun im letzten Moment, in dem man als Bauherr die letzte Freigabe geben soll, wird einem dieser Posten untergeschoben??

Ich hatte beim Vertragsschluss darum gebeten, dass der Grundriss mit als Vertragsanlage aufgenommen wird. Hier guckte mich der Vertriebler damals skeptisch an und sagte, dass wir ja alle Mehrkosten detailliert aufgeführt hätten. Anscheinend ein großer Fehler, Virtus dieses Vertrauen zu schenken.

Wir haben das Gefühl, dass wir an dieser Stelle arglistig getäuscht worden, damit es zur Vertragsunterzeichnung kam. Schaut man in die anderen Angebote, redet man mit anderen Bauherren bspw. von Euch, so bezahlt man als Maximum eine Pauschale für das benötigte Gerüst von bis zu 750 €. Bei vielen war diese sogar inklusive. Man könnte das Gefühl bekommen, dass man auf diese Weise nun über den Tisch gezogen würde.

Thema 2 - Erster Entwurf:

Die bittere Enttäuschung geht weiter.

Das Planungsgespräch war gut organisiert - wie wir berichtet haben. Das Haus war bereits in den Grundrissen fertig und es wurden faktisch nur noch Türen hin und her geschoben, etc.. Das gesamte Haus war somit - bis auf die Entlüftungsleitungen - fertig geplant. Diese mussten noch eingezeichnet werden und Zusätze wie bspw. die Giebelzierbänder oder die Stichbogen in die Ansichten integriert werden.

Gestern dann der Erhalt des Entwurfes. Zu unserem Entsetzen hat Virtus nun die Hausbreite, aus dem nichts, um 30 cm verkürzt. Jeder von Euch kann sich ausmalen was dieses bedeutet. Die durchdachten und mühselig geplanten Wände und Raumaufteilungen passen nicht mehr. Beispielsweise schlägt auf einmal die Tür des Gäste WCs gegen die Toilette, wenn man die Tür öffnet.

Dies alles waren Details, die beim Planungsgespräch und im Vorwege berücksichtigt wurden. Am Ende des Planungsgespräches hatten sich beide Seiten (Virtus Massivhaus und ich) auf den Grundriss geeinigt.

Dieses macht uns ebenfalls fassungslos. Es gab einen abgestimmten Entwurf, der nun zu unserem Nachteil (wie auch sonst) einfach abgeändert wurde. Ich habe das Gefühl, dass sich dieses schematisch durch das Projekt zieht. Getreu dem Motto: "Wir kommen auf einen Konsens und am Ende werden die Absprachen nicht eingehalten und eine Gewinnmaximierung durchgeführt." Ich hoffe, dass diese Eindrücke täuschen.

Thema 3 - Baunebenkostenaufstellung:

Was sollen wir sagen. Wir haben bis heute noch keine Baunebenkostenaufstellung von Virtus Massivhaus erhalten. Ich habe nun mehrfach darum gebeten. Im persönlichen Gespräch beispielsweise während des Planungsgespräches.

Antwort vom Planer: "Wir machen keine Baunebenkostenaufstellung, die macht eigentlich der Vertrieb."

Antwort von mir: "Ja, ich habe halt nichts erhalten. Ich muss ja zumindest wissen, was die Erdarbeiten ca. kosten werden."

Antwort Planer: "Wir schicken Ihnen mit dem ersten Entwurf dann die Schätzung der Erdarbeiten mit".

Auch hier haben wir bisher nichts erhalten. Ich habe mehrfach per Mail nachgefragt und um eine Abschätzung unter Angabe der Bodenbeschaffenheit gebeten. Es passiert einfach nichts.

In Anbetracht der bisherigen Machenschaften bekommen wir langsam ein Magengeschwür. Dementsprechend schlägt sich unsere Stimmung im Stimmungsbarometer nieder..