Donnerstag, 16. Mai 2019

Garagenplanung

Es geht langsam aber sicher weiter mit unserer Planung.

Gestern haben wir ein erstes Angebot für eine Fertiggarage aus Beton erhalten.

Im Vergleich zur gemauerten Garage würden wir 47% der Kosten für die Garage einsparen, unter Anpassung der Randbedingungen (beide in Putzausführung, Flachdach). Natürlich gibt es schon noch Unterschiede, die man erwähnen muss.


  • Die Ausführung von Virtus (gemauert) wäre deutlich besser gedämmt, die Fertiggarage hingegen hätte keine Dachpappe sondern ein besseres Dach aus EPDM-Folie. 
  • Die gemauerte Garage hätte eine höhere Decke, die Fertiggarage hingegen nur 8 cm dicke Wände. Hier liegt für mich persönlich der größte Vorteil der Fertiggarage gegenüber anderen Ausführungen. Durch die relativ dünnen Wände steigt die Innenfläche bei den gleichen Außenmaßen deutlich an. 


In der gemauerten Ausführung würden wir eine Innenfläche von 44,66 m² haben. Die Fertiggarage hat bei den gleichen Außenmaßen 50,69 m². 6 m² Grundfläche lassen eine 20 cm tiefere Decke doch ganz gut verschmerzen.

Aktuell sind bei 2 Firmen noch Garagen in der Holzrahmenbauweise angefragt. Hier hätte man den Vorteil, dass man Eigenleistungen einbringen kann. Nachteilig wäre jedoch, dass man keine Bodenplatte mitgeliefert bekommt, wie bei einer Fertiggarage.

Stellt sich noch die Grundsatzfrage, ob eine Garage gedämmt sein muss. Hier scheiden sich bekanntlich die Geister. Die eine Fraktion beharrt darauf, dass ein ungeheizter Raum nicht gedämmt werden sollte. Die andere Fraktion schwört hingegen darauf.

Heute haben wir wieder eine Rückmeldung von Virtus bzgl. der Grundrisse erhalten. Es gab zunächst ein paar Irritationen bezüglich unserer Fenster. Hier waren im Grundriss nicht die vereinbarten Maße eingezeichnet. Dieses konnte jedoch schnell geklärt werden und wir sollen nächste Woche das neue Angebot mit den Zeichnungen erhalten. Wir sind gespannt. 👏

Dienstag, 14. Mai 2019

Anruf von Virtus & Einladung zum Grenztermin

Heute morgen kam der erwartete Anruf von Virtus.


Es wurde erläutert, dass die geringe Ersparnis der Walmblende im Vergleich zu dem vollwertigem Dach aus der Kostruktion und dem Abdichten des Daches resultiert. Erschlossen hat sich mir dieses nicht, ohne die genauen Ausführungszeichnungen zu begutachten. Schlussendlich haben wir uns nun schon gegen eine Garage mit Dachpappe entschieden, sodass wir keinen weiteren Bedarf hierzu hatten.


Aktuell erstellt Virtus nun den ersten offiziellen Entwurf vom Haus und parallel das Angebot zum Änderungsvertrag. Wir rechnen hiermit gemäß des Zeitstrahls Ende Mai.




Anfang Juni sind wir zu dem offiziellen "Grenztermin" von dem Vermesser eingeladen. Es sollen die Grenzverläufe und Grenzsteine angezeigt werden. Vielleicht lernen wir dort auch die späteren Nachbarn kennen. Wir sind gespannt.👍

Montag, 13. Mai 2019

Planänderung

Ende letzter Woche wurden wir von Virtus immer wieder vertröstet, dass sich der zuständige Bearbeiter für unser Anliegen "morgen" wegen der Preise melden würde.

1. Erst sollte der Anruf Donnerstag Nachmittag kommen. "Keiner im Hause"

2. Nach einer weiteren E-Mail, sollte der Anruf am Freitag kommen. "Keiner im Hause"

3. Weitere E-Mail an die "Botin" der Preise, dass wir uns (nett ausgedrückt) auf den Arm genommen fühlen.

Antwort: "Guten Morgen Herr Hellberg, es tut mir seid ,das sie sich „auf den Arm genommen“ fühlen. Leider sind meine Kollegen heute nicht im Hause. Herr XYZ wird sich aber am Montag Ihrer Email annehmen und sich bei Ihnen dazu melden. Ich habe ihn hierzu bereits angerufen. Natürlich möchten wir das Sie sich auf Ihr neues Zuhause freuen und nicht mit graus in die Planung gehen. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende."

Und der Anruf kam heute natürlich (nicht).

Mittlerweile ist man als Bauherr langsam am Zweifeln, ob man das richtige Unternehmen gewählt hat. Bis zur Vertragsunterschrift lief es wie geschnitten Brot. Nun ist die Tinte getrocknet und man ist in der Abhängigkeit von Virtus. Aktuell hätten wir lieber wieder die Unterschrift bei Heinz von Heiden gesetzt, wo wir zwar 10.000 € mehr gezahlt hätten, aber damals solche Probleme nicht kennengelernt haben.

Als Reaktion auf dieses Vorgehen haben wir beschlossen, dass wir die gesamte Garage und alle zugehörigen Posten aus dem Leistungsumfang von Virtus herausnehmen. Am Ende sehen wir keinen entsprechenden Mehrwert gegenüber dem horrenden Aufpreis. Schlussendlich würden wir eine Garage mit Dachpappe haben. Dieses würden wir nicht einmal bei einem Carport machen. Wir werden weiter nach Alternativen ausschau halten und einen Bau schon berücksichtigen.

Aktuelle Varianten:

  1. Eigenbau einer Garage in Holzständerbauweise
  2. Kauf einer Betonfertiggarage
Bei der Holzständerbauweise könnte ich mich bautechnisch austoben und wir könnten die Garage so gestalten, wie wir sie gerne hätten. Auf der anderen Seite wäre eine Fertiggarage charmant, da diese innerhalb von einem Tag aufgebaut wäre. Bei beiden Varianten wäre es möglich den Verblender unseres Haus als Klinkerriemchen aufzubringen, sodass eine einheitliche Optik entsteht.

Schauen wir mal, wohin die Reise geht. Zuerst müssen wir wieder auf Virtus warten und gucken, wie es weitergeht.

Donnerstag, 9. Mai 2019

Wie sind wir zufrieden mit Virtus? Aktuell gar nicht

Wir haben das Planungsgespräch hinter uns und im Planungsgespräch einige Dinge geändert, die das Haus für uns zum Traumhaus machen.

Nun habe ich im Planungsgespräch darum gebeten gehabt, dass wir im Vorwege einmal Vorabpreise erhalten.

Warum?

Ich wollte vermeiden, dass Virtus alle Änderungen vorsieht und uns erst zusammen mit dem "finalen" Entwurf den Änderungsvertrag schickt. Falls die Preise dann nicht unseren Erwartungen entsprächen, hätten wir mindestens 4 Wochen verloren und würden eine neue Änderungsschleife fahren müssen. Das gleiche Spiel würde dann von vorne beginnen. Auf diese Weise bräuchte Virtus gewisse Änderungen nicht einpflegen, falls diese außerhalb unseres Rahmens liegen würden und beide Seiten sparen viel Arbeit und Zeit.

Nun haben wir in den letzten Tagen die neuen Preise erhalten und was sollen wir sagen, wir sind geschockt.

Per E-Mail erhielten wir folgende Preise vor dem Planungsgespräch:

  • Verblender Olfry 1707 Antik: 4.500 €
  • Farbige Fuge: 2.800 €
Im Planungsgespräch fragte ich nach: "Wurde für die Preise angenommen, dass unsere Garage freisteht? In diesem Falle wären ja 2 zusätzliche Wände zu verklinkern."

Antwort: "Wir kalkulieren dieses noch einmal durch und schicken einen Vorabpreis. Der Preis für die Fuge hört sich aber ok an." Soweit ok.

Nach Kalkulation kamen nun die Preise:
  • Verblender Olfry 1707 Antik: 3900 €
  • Farbige Fuge: 4.800 €
Auf Nachfrage, ob ein Tippfehler passiert sei, wurde dieses verneint. Unter Freunden hörten wir, dass ihr Neubau mit WBI einen Aufpreis hierfür von 1.400 € kostete. 

Heute erhielten wir eine weitere E-Mail. Wir haben im Vertrag für die Garage ein Walmdach. Nachdem nun in der Planung die Thematik mit der Firsthöhe auftrat, haben wir darum gebeten, dass wir dieses wieder herausnehmen und "lediglich" eine Walmblende vorsehen (siehe Foto).


Schaut man in unseren Vertrag, so sieht man, dass wir das Flachdach als solches schon inklusive hätten. Es ginge preislich um die 2 Reihen Dachpfannen als Zierde. In der E-Mail der nächste Schock. Diese Blende wird für 6.750 € angeboten. Zum Vergleich: Das gesamte Walmdach inkl. der Tondachpfannen kostet aktuell 6.940 €.

Schlussendlich haben aktuell das Gefühl, dass wir über den Tisch gezogen werden. Die ersten Anzeichen waren schon beim Verkaufsgespräch zu merken, wurden von mir in der Euphorie jedoch ignoriert. Hier wurde uns beispielsweise der Wechsel von Betondachziegeln zu den Tondachpfannen für 2.800 € angeboten. Aufgrund der Optik nahmen wir an. Bei meiner Rechnung und Preisrecherche stellte sich jetzt heraus, dass die gesamten Dachpfannen (sollten wir sie selbst kaufen) ca. 2.200 € kosten würden. Der echte Aufpreis zu den Betondachpfannen beträgt ca. 250 €. Hier fragt man sich schon, wo dieser heftige Aufpreis herkommt. 

Im Vertragsgespräch kam es zu einem weiteren dieser Punkte. Hier sollten wir als Aufpreis für das Garagendach 3.000 € zahlen, während das vergleichsweise riesige Hauptdach 2.800 € kostet. Auf Nachfrage wurde hier zumindest nachjustiert, sodass diese Relation etwa stimmt, auch wenn man von anderen Bauunternehmen hört, dass diese die Tondachpfannen mittlerweile als Standard haben.

Hätten wir jetzt nochmal bei Virtus unterschrieben? Wenn diese "Bolzen" noch zusätzlich zu den anderen im Verkaufsgespräch hinzugekommen wären, dann nein. Aktuell haben wir kein sonderlich gutes Gefühl, wenn wir an den Baustart denken und die damit verbundenen Erdarbeiten...




Sonntag, 5. Mai 2019

Planungsgespräch

Am 02.05.2019 war es soweit und es stand das Planungsgespräch bei Vitus Massivhaus in Rendsburg an.

Als erstes wurde eine 2. Checkliste übergeben, anhand derer wir nun die weiteren Informationen für Virtus zusammentragen können und der weitere Ablauf wurde durchgegangen.

Hierbei habe ich gleich den Geologen über Virtus mit dem Bodengutachten beauftragt. Virtus übernimmt hierbei die Koordination gegen einen verschmerzbaren Aufpreis. Da wir unser Regenwasser auf dem Grundstück versickern lassen müssen, wurde auch noch zusätzlich das Kreuzchen für ein Versickerungsgutachten gesetzt. Der Geologe wird dann an einer vorgegebenen Stelle die Parameter für die Versickerung bestimmen und eine Versickerungsanlage anhand der Dachflächen auslegen. Diese zusätzlichen 390 € können im Zweifelsfall eine Überdimensionierung der Versickerungsanlage vermeiden (das Gegenteil natürlich ebenfalls).

Als nächstes wurde der Vermesser mit beauftragt, sodass wir nur noch ein paar Infos selbst zusammentragen müssen.

Dann ging es an das eigentliche Planen. Nachdem wir ja bereits einige Stunden in die Grundrissplanung investiert, mit Arbeitskollegen und im Hausbau-Forum diskutiert haben, legte der Virtusmitarbeiter den Entwurf der Grundrisse vor. Unser Grundriss konnte schlussendlich 1:1 übernommen werden.

Der Virtusmitarbeiter zeigte für die weitere Planung den Grundriss parallel in 2D und 3D auf einem großen Bildschirm. Jede Änderung die mir noch einfiel wurde gleich in dem Programm (Allplan) umgesetzt und auch in den Darstellungen visualisiert. Eine klasse Art der Planung. 😋

Aufgrund meiner Nachfrage, an welcher Stelle, welche Abwasserleitungen aus dem oberen Bad nach unten (durch den HWR) gehen, wo die 100 mm Belüftungsleitung des WCs aus dem Gästebad nach oben geht und wie sich die Fenster mit davor installierter Toillette verhalten, haben wir die Bäder noch einmal neugeplant. Kurzum, es wurde aus dem letzten Bau gelernt. 👍👌

Während der ersten Phase hatten wir immer den Wunsch nach einer Garage mit einem Walmdach. Diese wurde hiermit auch ebenfalls beauftragt. Bei meiner Ausrichtung des Hauses auf dem Grundstück und der Anordnung der Garage fiel mir im Vorwege des Planungsgespräches auf, dass das Walmdach die Fensterfläche im OG überdecken würde. Nachdem diese Befürchtung im Planungsgespräch von dem Bautechniker bestätigt wurde, haben wir das Walmdach wieder herausgenommen und werden stattdessen eine Walmblende in einen Änderungsvertrag aufnehmen lassen. Es wurde von Virtus noch angeregt, dass die Breite der Garage von 6 m auf 6,35 m vergrößert wird. Hierdurch haben wir später im Inneren ein wenig mehr Platz um komfortabel aus den Autos auszusteigen.

Am Ende ging es noch einmal durch die Bemusterung. Wir hatten uns am Abend zuvor schon einmal abgestimmt, welche Sachen wir gerne hätten. Auf diese Weise war die Bemusterung bereits nach einer Viertelstunde erledigt. Wir müssen lediglich noch die Badezimmeraustattungen in einem entsprechenden Studio aussuchen.

Jetzt heißt es wieder einmal warten. Virtus benötigt nun ca. 3-4 Wochen um den ersten richtigen Entwurf vom Haus zu erstellen, auch wenn bereits die Zeichnungen so fertig sein müssten. Ich denke mal, dass nun ein Statiker auf die Zeichnungen gucken wird und ggf. noch Anpassungen an den Wandstärken vornimmt.

Alles in allem war es ein sehr angenehmes Gespräch mit einem Planer der noch gute Einfälle hatte und mit Rat und Tat zur Seite stand. Nun warten wir zunächst einmal auf die Preise.

Mittwoch, 10. April 2019

Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung - Ja oder Nein?

Aktuell kam die Überlegung auf, ob wir eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung installieren.


Vorteile:
  • Immer frische Luft - ohne selbst die Fenster öffnen zu müssen
  • gefilterte Luft (pollenarm)
  • Keine Feuchtigkeitsprobleme
  • Durch die erzwungene Konvektion im Haus wird die frische Luft in die Schlaf- und Wohnräume eingelassen und aus den geruchsbelasteten Räumen (vor allem Küche und Bad) abgesaugt. Hierdurch wird die Geruchsbelastung aus der Küche beim Kochen reduziert.
Nachteile:
  • Im Winter extrem trockene Luft, falls kein Enthalpiewärmetauscher verbaut ist
  • mindestens jährlicher Filterwechsel
  • Stromverbraucher
Da im Winter durch die trockene Luft nun vermehrt Probleme mit den oberen Atemwegen auftreten können, stand die KWL (Kontrollierte Wohnraumlüftung) mit WRG (Wärmerückgewinnung) auf dem Prüfstand.


Eine rein rationale / wirtschaftliche Betrachtung:


Aktuell haben wir im KfW70 Haus Heizkosten von ca. 60 € pro Monat bei einer Fläche von 150 m² und einem Rauminhalt von 567 m³. Für ein Haus mit 184 m² und 735 m³ Rauminhalt mit min. KfW60 erwarten wir Heizkosten von:


Heizkosten_erwartet = Heizkosten_aktuell x Rauminhalt_neu / Rauminhalt_alt x KfW60 / KfW70
Heizkosten_erwartet = 60 € x 735 m³ / 567 m³ x 0,6 / x 0,7
Heizkosten_erwartet = 66,67 €


In der Regel sagt man, dass die Wärmeverluste durch das Lüften bei 40% - 50% liegen. Rechnen wir mit dem "Schlimmsten" (50%):


Lüftungskosten = Heizkosten_erwartet x 50 %
Lüftungskosten = 66,67 € x 0,5
Lüftungskosten = 33,33 €


Es werden somit pro Monat 33,33 € zum Fenster hinausgelüftet. Eine KWL mit WRG kann diese Kosten gemäß der Werbeblätter zu 90% einsparen.


Einsparung = Lüftungskosten x Einsparung_WRG
Einsparung = 33,33 € x 0,9
Einsparung = 30 €


Die KWL mit WRG könnte somit 30 € der Lüftungskosten pro Monat einsparen. Pro Jahr sind dieses 360 €.


Nun müssen noch die Nachteile bedacht werden.
  1. Ein Filterwechsel schlägt mindestens einmal pro Jahr mit 30 € zu Buche.
  2. Das Gerät benötigt Energie. Bei einem Stromverbrauch von 30 W und einem Arbeitspreis von 0,33 € pro kWh entstehen jährliche Kosten von 86,72 €.
Die Ersparnis reduziert sich somit auf 243,28 €.


Es entstehen nun Anschaffungskosten von 11.600 € bei der KWL mit WRG und Enthalpiewärmetauscher an. Unter der Annahme, dass NIE etwas kaputt gehen sollte und wir die Rohrleitungen nicht einmal reinigen lassen würden und auch sonst keinen Service in Anspruch nähmen, dauert die Amortisierung ein wenig...


Amortisierung = Anschaffungskosten / jährliche Einsparung
Amortisierung = 11.600 € / 243,28 €
Amortisierung = 47,68


Der Einbau würde sich in unserem Fall frühestens nach 48 Jahren wirtschaftlich bezahlt machen. Da die Enthalpiewärmetauscher eine endliche Lebensdauer aufweisen kann man das Spiel noch weiterspielen. Bei einem Preis von 900 € alle 10 Jahre verlängert sich die Amortisierung auf über 75 Jahre..


Aus diesem Grund wird das neue Haus ohne KWL ausgeführt werden.

Himmelsblick

Unsere Straße hat einen "neuen" Namen.


Nachdem wir davon ausgegangen sind, dass das Baugebiet als Straßennamen "Kornkamp" übernimmt, lasen wir in den vergangenen Tagen, dass eine Abstimmung hierüber in der Gemeindevertretung liefe.


Es hat sich nun - zum Glück - unser Favorit aus der Auswahl durchgesetzt und wir werden vorraussichtlich im nächsten Jahr in den "Himmelsblick" ziehen.


Zeitungsartikel - online

Montag, 8. April 2019

Der erste Notartermin: Check

Heute hatten wir unseren ersten Notartermin.

Für die Zwischenfinanzierung mussten wir ein notarielles Anerkenntnis für die Hanseatic Bank erstellen lassen. Nachdem unser "alter" Notar in Schacht-Audorf anscheinend nicht mehr zur Verfügung steht, haben wir die Kinder eingepackt und im Nachbarort eine Notarin aufgesucht. Innerhalb von 10 Minuten war der Termin erledigt und der Sohnemann konnte sich zum Abschied noch einen Lolli aussuchen. Nichtsdestotrotz noch immer ein "netter" Stundenlohn für die Notarin.

Zwischenzeitlich warten wir weiter auf den Planungstermin bei Virtus. Gefühlt ein wenig verbrannte Zeit. Hoffentlich kann unser gewünschter Grundriss nahezu 1:1 umgesetzt werden. Andernfalls beginnen die ganzen Überlegungen wieder von vorne und es geht noch mehr Zeit ins Land.

Bis zum Termin selbst machen wir uns schon ein wenig Gedanken bzgl. der Gartengestaltung und möglicher Rückwirkungen auf den Grundriss. --> Wo geht man am ehesten auf die Terrasse? Soll diese das Esszimmer und die Küche außenseitig verbinden? Wird die gesamte Süd-/Westfront Terrasse? Fragen über Fragen, die auch noch bis zum Einzug Zeit haben. Also viel Zeit..

Ende letzter Woche gab es von der LGSH bezüglich des Grundstückes / Baugebietes Neuigkeiten. Die Erschließung wird vorraussichtlich KW17 - KW18 / 2019 abgeschlossen sein und unser Grundstück von den Baucontainern der Erschließungsgesellschaft befreit. Somit ist in der folgenden Woche das Bodengutachten möglich, das wir nun beauftragen werden. Aufgrund der erneuten Verschiebung schiebt sich unsere Kauffrist noch bis Ende Mai. Hierdurch haben wir nun zumindest zwei Monate "Grundstücksabtrag" gewonnen. 😊

Donnerstag, 21. März 2019

Point of no Return

Es ist soweit, wir haben den "Point of no Return" erreicht.


Heute erhielten wir von der 1Finanz die Information, dass unsere Finanzierung bei der Münchener Hyp genehmigt wurde. Aufgrund der gerade abgelaufenen Aktion sind die Bearbeitungszeiten der Bank deutlich erhöht, sodass unser Vertrag erst Ende nächster Woche eintreffen sollte.


Somit können wir uns nun vollends mit der Planung auf das neue Haus stürzen. Wir sind schon gespannt, was Virtus aus meiner "Skizze" des Grundrisses macht und ob es zu größeren Abweichungen kommt. Für den aktuellen Grundriss habe ich bereits die Hausautomation fertig geplant und stecke schon in der vorbereitenden Programmierung. "Lieber ein Jahr zu früh, als zu spät". Änderungen werden noch genug auftauchen.


Als nächstes sind die EDV-Verteilung und SAT-Anlage dran. Damit wäre schon die gesamte Technik durch und wir könnten uns auf die "wesentlichen" Dinge für die Frau des neuen Hauses konzentrieren, die Einrichtung der Räume.

Dienstag, 19. März 2019

Eigene Vorplanung vor dem Planungsgespräch bei Virtus

Aktuell wird die Zeit bis zum Planungsgespräch bei Virtus mit eigenen Planungen überbrückt. Das Planungsgespräch wird am 02.05.2019 in Rendsburg stattfinden. Der erste Termin von Virtus liegt somit bereits marginal hinter dem "Leitfaden der Bearbeitungszeiten". In anderen Baublogs konnte man schon herauslesen, dass Virtus die maximalen Zeiten ausreizt. Hoffentlich zeigt sich bei uns noch eine Trendwende..


Es wurde noch einmal die erste Skizze des Grundrisses genommen und Verbesserungspotenzial identifiziert. Hiernach haben wir das Bad oben noch einmal komplett neu geplant.


Bei dem alten Grundriss hatten wir seinerzeit die Badewanne und das WC unter die Dachschräge platziert. In der Praxis "suboptimal". Jetzt haben wir zunächst einmal eine T-Anordnung des Waschbeckens, Dusche und WC vorgesehen. Hierbei wurde die Kombi ein Stück vorgezogen, sodass die Montagehöhe des Duschkopfes nicht durch die Dachschräge limitiert wird.


Spannend wird noch die Position des Kaminzuges. Dieser steht gefühlt überall im Weg, sollte jedoch in Firstnähe durch das Dach geführt werden. Aktuell würde dieser im Flur unten versteckt werden.




Parallel zum Grundriss bin ich in die Elektroplanung eingestiegen. Ich würde am liebsten ein Hausautomationssystem auf KNX-Basis installieren. Im Vergleich zur konventionellen Installation wird hierbei ein Bussystem für die Sensorik (Smarte Taster, Präsenzmelder, Temperatursensoren, ...) durch das Haus geführt. Die Aktoren verbleiben im Schaltschrank. Hierbei muss zu jedem Rollladen und jeder Brennstelle ein eigenes Kabel geführt werden. Dieses führt zu einer erheblichen Anzahl an Kabeln, die durch das Haus gelegt werden. Gleichzeitig hat man den Vorteil, dass die Last eines jeden Kabels reduziert wird und hierdurch das "Brandrisiko" sinkt.

Für diese recht tiefgehende Planung wollte ich einmal mit dem Elektroinstallateur reden und die Anforderungen abstecken. Leider hat Virtus dieses komplett abgeblockt. Aktuell sei noch kein Ansprechpartner benannt und ich soll dieses mit der Planerin durchsprechen. Ich bezweifle stark, dass eine Bauzeichnerin mir einen Aufpreis für die Sternverteilung, Aktoren und Sensoren sagen kann, da Virtus nicht als KNX-Partner gelistet ist. Auch nach diesem Einwand wurde ich auf das Gespräch mit der Planerin verwiesen. Leider sehr unflexibel und wenig kundenorientiert, zumal wir hier ein paar Wochen der Elektroplanung einsparen könnten.

Mittwoch, 6. März 2019

Finanzierung eingereicht & Startschuss für Virtus

Am 04.03.2019 war es nun soweit und unsere Finanzierung wurde bei der Münchener Hyp eingereicht. Dort läuft aktuell eine Aktion "Nimm 30. Zahl 15", wodurch wir einen Zinssatz für das 30-Jahres Darlehen bekommen, den es sonst nur für 15 Jahre gibt. Zahlenmäßig sind wir nun bei 1,96 % auf 30 Jahre gelandet und haben somit die Sollzinsen fast um die Hälfte reduziert (im Vergleich zu 2013). Hier müssen wir uns bei der 1Finanz aus Kiel bedanken, die dieses Angebot für uns ausfindig gemacht haben.
 
Gestern am 05.03.2019 haben wir alle notwendigen Unterlagen bei Virtus eingereicht, sodass dort nun die Planung beginnen kann. Gemäß deren "Aktuelle Bearbeitungszeiten als Leitfaden" soll in 6-8 Wochen das Planungsgespräch mit dem Architekten stattfinden.
 
Anbei einmal eine zeitliche Übersicht. Schauen wir mal, ob wir uns in Zukunft (hoffentlich) im grünen Bereich befinden..


Montag, 18. Februar 2019

Bauvertrag unterschrieben

Am Montag (18.02.2019), fand ein letztes Verhandlungsgespräch mit der Firma Virtus statt.

Nachdem wir uns den finanziellen Rahmen abgesteckt haben, ging es in die letzte Runde. Da die Baufirmen aktuell wieder die Preise anziehen wollten wir den "Sack zumachen" und uns ein akzeptables Pauschalangebot sichern. Zuvor hat Team Massivhaus noch ein Konkurrenzangebot ins Rennen geschickt. Diese hatte sich jedoch schon durch die langen Wartezeiten ins "Aus" katapultiert.

Das Gespräch startete sehr angenehm bei einem Käffchen. Zunächst wurde meine Frageliste durchgegangen, wodurch wieder zusätzliche Posten entstanden. Beispielsweise ist in der Baubeschreibung von Virtus nicht die Dachausführung für die geplante Garage beschrieben. Virtus hätte diese nun als Flachdach ausgeführt. Auf Nachfrage kam heraus, dass sie ein einfaches Dach mit Dachpappe auf Holz vorsehen würden. Schlussendlich ein gemauertes Carport. Es wurde ein Walmdach mit Dachpfannen angeboten und in den Vertrag aufgenommen.

Hiernach ging der anstrengende Teil los. Bei der wiederholten Durchsicht des Angebotes markierte ich bspw. handschriftlich im Vertrag, dass die gleichen Dachpfannen wie bei dem Hauptdach (glasierte Tonpfannen) verwendet werden. Dieses hatte der Verkäufer nicht einkalkuliert und sollte wieder zu Mehraufwänden führen.

Nachdem der Verkäufer am Ende - ein wenig genervt - zum 6. Mal das Angebot ausdrucken musste, da zunächst zahlreiche Fehler im Angebot enthalten waren, die zu Reduzierungen & auch Mehraufwänden führten, hatte man zumindest das Gefühl die meisten Fehler eliminiert zu haben. Dieses erspart beiden Seiten spätere Konflikte. Es wurde anschließend der Vertrag unterschrieben.

Ein bisschen schaler Nachgeschmack bleibt. Es wurde zwar eine Bauzeitgarantie erteilt. Diese umfasst jedoch lediglich die Bauzeit, ab Fertigstellung der Sohle und hat aufgrund der Größe und Ausführung des Baus (Klinker) eine Dauer von 11 Monaten.

Sonntag, 10. Februar 2019

Die Evolution des Baus: von der Hütte ins Haus

Es geht wieder los..

Nach nun sechs Jahren fangen wir wieder an zu Bauen. Die Idee hatte nun schon einige Zeit zu reifen.

In den letzten Wochen waren wir an einer Gebrauchtimmobilie dran. Letzten Endes bin ich für uns in die Preisverhandlung eingestiegen, jedoch lief das Gespräch wie in einem schlechten Film. Egal welches übermittelte Dokument ich ansprach - von Bauantrag bis zu den Stromrechnungen - überall verstrickten sich die Verkäufer in Widersprüche. Schlussendlich durfte ich den Eigentümern mitteilen, dass Teile ihres Grundstücks als Schwarzbau anzusehen sind. Am Ende kam dann noch die absurde Preisvorstellung der Verkäufer hinzu, die abstritten, dass der Makler für sie eine Immobilienbewertung durchgeführt hatte.. So interessant die Immobilie auch war, den Aufwand mit Gutachten, neuen Bauanträgen und Renovierungen wollten wir nicht eingehen. Dann lieber einen Neubau nach unseren Wünschen.

Unser Neubau wird nun in Bornhöved ausgeführt. Nach Dithmarschen, Kiel und Rendsburg-Eckernförde verschlägt es uns nun in den Kreis Segeberg.


Bornhöved liegt zentral zwischen Neumünster, Kiel und Bad Segeberg an der A21.  Lübeck ist ebenfalls schnell erreicht.


Die Lage des Baugebietes in Bornhöved ist ebenfalls sehr gut. Am Eingang des Baugebietes befinden sich Aldi, Edeka (und Kik). 200 m weiter gibt es einen großen LIDL. Im Vergleich zu Schacht-Audorf haben wir in Bornhöved eine kleine Innenstadt und Baustoffhandel.


Wir haben uns das Grundstück "17" reserviert. Es ist süd-westlich ausgerichtet und wieder ein Eckgrundstück. Die Vorzüge haben wir bereits schätzen gelernt (vor allem den zusätzlichen Abstand zu den Nachbarn). Im Fall dieses Grundstückes liegt im Süden noch ein zusätzlicher Wendehammer, der aktuellen Sackgasse. Diese wird nun zur Durchgangsstraße.


In den letzten Monaten haben wir unsere Wünsche einmal zusammengefasst. Hieraus habe ich eine Spezifikation des Hauses erstellt und an über 30 Baufirmen geschickt. Im Rahmen dieser Ausschreibung haben etwa die Hälfte der Baufirmen mit einem Angebot geantwortet. Aus diesen habe ich drei Anbieter ausgewählt, mit denen weiter geschnackt wurde. Zur Zeit sind nur noch zwei im Rennen. Team Massivhaus mit dem besten Preis und Virtus Massivhaus, die früher bauen können.

Anbei der aktuell geplante Grundriss:


In den nächsten Wochen wählen wir nun final das Bauunternehmen aus und geben die Bodenanalyse in Auftrag bevor das Grundstück gekauft wird.

Garagenplanung

Es geht langsam aber sicher weiter mit unserer Planung. Gestern haben wir ein erstes Angebot für eine Fertiggarage aus Beton erhalten. I...